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Der Bürgermeister Filzer hat den Gemeinderat in seine Wirtsstube gerufen. Er macht den Vorschlag, jeder gibt 10 000,-- für den Ausbau einer Diskothek,
die ein Ausländer gründen will. Filzer und seine drei Spezis erhoffen sich hierdurch das grosse Geschäft. In diese Spekulationspläne platzt der Pfarrer mit seiner Meldung, dass
die Kirchturmglocke herabgestürzt und zerschellt ist. Er bittet die Anwesenden um eine Spende. Aber plötzlich gehört das T Kleeblatt" zu den Ärmsten der Gemeinde. Die Bitte
des Pfarrers bleibt ungehört. Thomas, ein junger Elektriker, der sein Geld als Aushilfskellner verdient, macht hinter der Theke seine Charakterstudien. Empört über das Benehmen
der Grosskopferten fasst er einen Plan. Er montiert, versteckt in einem Baum, einen Lautsprecher und steckt einen Sender in seine Tasche. Hierdurch gelingt es ihm, eine
unsichtbare Glocke läuten zu lassen. - Und diese Glocke läutet immer, wenn einer in der Gaststube lüagt oder fluacht. Sobald das saubere Gespann in der Gaststube ist, hört die
Glocke kaum auf zu läuten. Trotz Glockensuche mit den schlimmsten Folgen, gelingt es ihnen nicht, die "Lügenglocke" abzustellen. Thomas bleibt dabei, nur eine grosse
Spende an die Kirche, lässt des "Herrgott’s Glocke" wieder verstummen. Der Pfarrer kann sich freuen, denn um nicht ständig als Lügner ertappt zu werden, spenden
die Männer grosse Beträge. Thomas ist der Glücklichste, denn durch seine "Erfindung" wird das Wirtstöchterl Sabine gezwungen, die Wahrheit zu sagen - und die ist, dass
sie Thomas liebt. Die neue Glocke kann zur Hochzeit läuten!
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